brecht-feudenheim21.jpg

 

Bettina Franke & Bernd Köhler

 

OH! SAGTE HERR K.

 

Ein besonderer Brecht-Abend mit Bettina Franke (Texte) und Bernd Köhler (Gitarre, Gesang)

Die Schauspielerin Bettina Franke und der Liedermacher Bernd Köhler haben schon in vielen künstlerisch/politischen Projekten zusammengearbeitet.

Jetzt beschäftigen sie sich mit Bertolt Brecht. Das Spektrum reicht von Brechts ersten literarischen Versuchen als Gymnasiast, veröffentlicht in Schülerzeitungen, über Gedichte und Erzählungen des jungen, erfolgreichen Autors der Weimarer Zeit sowie Texte der Exil-Literatur. Auch der berühmte Dramatiker kommt zu Wort.

Bettina Franke arbeitet als selbstständige Schauspielerin an verschiedenen deutschen Theatern. Sie konzipiert vielfältige Literaturprogramme, oft in Zusammenarbeit mit Musiker*innen. Bettina engagiert sich gegen Rassismus und die zunehmend brutale Abschottung Europas.

Bernd Köhler spielt und singt in dem Programm Brecht-Songs, wird aber auch passende eigene Lieder beitragen.

 

Gelungene Premiere

Freitag, 16. Juli 2021 – ein warmer Sommerabend (ja, auch sowas gibt es noch) und eine ausverkaufte Aufführung. Über 120 Leute kamen zur Premiere der „Brecht-Lesung mit Musik”. Veranstalter war der „Kultursommer Feudenheim”.

Ort: Eine kleine Bühne im Garten hinter dem alten Feudenheimer Rathaus, einem Mannheimer Vorort. So einfach kann es mit der Kultur sein, wenn es einen Kreis engagierter und interessierter VeranstalterInnen gib!

Wenn ihr Interesse habt, dass wir mit dem Programm auch zu euch kommen meldet euch bei Bettina (Bettina Franke Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder bei mir (Bernd Köhler Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) – würde uns freuen!

 

 

brecht-Abend.jpg


 

 

Bernd Köhler (Stimme) und Claus Boesser-Ferrari (Gitarre/Electronics)

 

Majako-Plakat.jpg
 

 

„Scharfe Satire und larmoyantes Pathos, Witz und Zärtlichkeit, Dissonanz und Melos verbinden sich bei Majakowski zu einem unverwechselbaren lyrischen Parlando, dem kein Register zwischen Gassenhauer, Gebet und arationaler Wortakrobatik fremd ist”, schrieb die Neue Züricher Zeitung in einer Kolumne über den wiederentdeckten futuristischen Feuerkopf und großen revolutionären Wortbildner der 20er Jahre, der sich mit seiner Kunst konsequent an die Seite der sozialen Bewegungen in Russland stellte, ohne aber je völlig darin unterzugehen.

Majakowskis Dichtung hat sich auch nach hundert Jahren, ihre poetische Frische bewahrt. Der Sprachartist Majakowski ist jenseits ideologischen Vereinnahmung präzis in seiner Reimtechnik und dynamische und räumt bildkräftig im „Gestus des Bildersturms“ mit allen traditionellen Normen so richtig auf.

Die Aufführung bringt Ausschnitte aus allen Majakowski-Epochen in einer rasanten Textcollage auf die Bühne. Musikalisch konterkarriert durch zarte bis ekstatisch freie gitarristische Tapisserien oder Verfremdungen. Eine Melange, die schon bei der ersten Aufführung im russischen Sotchi für beachtliche Furore sorgte.

 

KONTAKT: Bernd Köhler Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

clausbernd.jpg

 


 

 „Rheinpfalz” vom 8. Mai 2021

majak0-08-05-rheinpfalz.png